3466

Fonts im Alltag: Pangea

Hoch, höher, am höchsten: Der Literaturpreis 3466

Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
3466 Meter über dem Meeresspiegel: Kein anderer Literaturpreis der Welt wird in größerer Höhe verliehen.

Schon der Name und das Logo signalisieren den exklusiven Anspruch des Literaturpreises 3466. Ein Dreieck deutet auf eine Höhenangabe hin, die hochgestellte 4 spielt auf den Ort der Preisverleihung an: ein Gipfel in den Savoyer Alpen. Doch alles der Reihe nach …

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as 2019 in Paris gegründete Kulturmagazin Le Grand Continent rief 2022 den Prix 3466 ins Leben, mit dem jedes Jahr ein bedeutendes Werk der europäischen Literatur ausgezeichnet wird. Dank einer exklusiven Partnerschaft mit dem Seilbahnbetreiber Skyway fand die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung im Herzen des Mont-Blanc-Massivs ihr Zuhause. Die Preisverleihung findet in 3466 Metern Höhe auf der Pointe Helbronner statt, die mit einer luxuriösen 360°-Glasgondel zu erreichen ist und dabei 2150 Höhenmeter überwindet. Der auf 2200 Meter liegende Zwischenstop Pavillon du Mont Fréty dient der neunköpfigen Jury als Tagungsort.

Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
Doppelseiten aus dem Jahresbericht des Literaturpreises 3466, gesetzt aus Pangea Light und Medium von Christoph Koeberlin und der Serifen-Familie Latienne von Mark Jamra (TypeCulture)
Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466

Das 2009 in Turin gegründete Büro Tundra zeichnet für die visuelle Identität des renommierten Literaturpreises verantwortlich. Das Team um Francesco Busso, Matteo Pont und Pia Panzanella entwickelte das einprägsame Logo, die Website, sowie die gedruckten und digitalen Dokumente des Literaturpreises. Als Hausschrift wählten sie ausgewählte Schnitte der Pangea-Familie von Christoph Koeberlin und kombinierten diese mit Mark Jamras Serifenschrift Latienne (TypeCulture).

Pia Panzanella über die Wahl der Schrift:

Wir haben uns für Pangea entschieden, weil sie ein modernes, ansprechendes Design hat und weil ihr Konzept dem Ziel des Literaturpreises von Le Grand Continent entspricht, „europäische Erzählungen zu vereinen und die internationale Kultur zu fördern“.

Auch im Hinblick auf die Sprachunterstützung leistet Pangea wertvolle Dienste, denn der Prix Grand Continent kommuniziert derzeit auf Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch und Polnisch.

Zur Nachhaltigkeit von Pangea passt auch zum Anspruch des jungen Literaturpreises, eine „dauerhafte Debatte“ anzuregen: Seit seiner Gründung wurde er bereits vier Mal vergeben … zuletzt an die deutsche Schriftstellerin Martina Hefter für ihren Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“

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Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
Die aktuelle Preisträgerin des Prix Grand Continent 3466 ist die deutsche Autorin Martina Hefter.
Fonts im Alltag: Die Schriftfamilie Pangea für den Literaturpreis 3466
Screenshot 3466.eu
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„Libro di vetta“ 2022