Felix Braden
Köln, Deutschland

© Ines Ruden

Schon der griechische Philosoph Thales wusste: „Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.“

Auch der Kölner Designer Felix Braden weiß den Wert des nassen Elements zu schätzen. Sowohl seine eigene Foundry Floodfonts als auch nahezu alle seiner Schriften nehmen namentlich Bezug dazu. In seinem typografischen Aquarium schimmen zum Beispiel Pulpo, Kontiki, Capri, Tuna, FF Scuba, Bikini oder Moby. Auch die bei Fontwerk veröffentlichte Turbine meint passenderweise die rotierende Strömungsmaschine eines Wasserkraftwerkes.

Gestalterisch finden Felix’ Schriften ebenfalls Anklang. Seine FF Scuba wurde im Communication Arts Typography Annual 2013 ausgezeichnet, seine Kontiki war nominiert für den German Design Award 2019.

Felix Braden arbeitet hauptberuflich als Art Director bei MWK Köln und zeichnete hier unter anderem für das Corporate-Design von Malteser International und dem Logodesign für das Römisch-Germanische Museum verantwortlich. Zuvor co-gründete er Glashaus Design und arbeitete mit Jens Gehlhaar bei Gaga Design. Felix studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule Trier bei Prof. Andreas Hogan.

In seiner Freizeit weiß er allerdings auch zuweilen eine ruhige Kugel zu schieben, denn er ist leidenschaftlicher Boules-Spieler. Bei weniger gutem Wetter eifert er seinem Vorbild Rian Hughes nach und zeichnet Illustrationen. Wenn ihm nach mehr Aufregung ist, besucht er Indie- und Alternative-Rockkonzerte.