Was haben die Stormtrooper-Helme, das alte Apple-Finder-Icon, Henri Matisses ‚Blue Nudes‘, das ⌘-Zeichen, die Illustrationen von Malika Favre und das FIFA-WM-Logo von 1994 gemeinsam? Sie alle zählen zu Oleksandr Parkhomovskyys Lieblings-Designs.
Der in Odessa geborene, in Kyiv aufgewachsene Kommunikationsdesigner und Schriftgestalter (Studium in Schwerin bzw. Den Haag) deutet mit dieser Aufzählung seinen holistischen Blick auf die Welt des Designs an. Diese Sicht erklärt auch die große stilistische Bandbreite seiner Schriften. Im Eigenverlag ‚Rekord‘ präsentiert Oleksandr spannende Display-, Serifen- und Monospace-Familien. In langjähriger Kooperation mit Henning Skibbe und dessen Label ‚Character Type‘ war er nicht nur an den viel beachteten Schriften ‚Early Sans‘ und ‚Late Serif‘ beteiligt, sondern auch an Custom-Font-Projekten für die Bauer Media Group, EnBW, HUK und Lamborghini.
Auch für andere Agenturen und Auftraggeber setzt er unterschiedlichste Schriftprojekte um – zunehmend mit einem besonderen Fokus auf den technischen Teil. So unterstützte er die Contrast Foundry bei der Gestaltung der Schriften ‚Weather‘ und ‚CoFo Sans‘ und DIE ZEIT kann Dank seiner Arbeit ihr Logo nun um weitere Marken und Produkte ergänzen.
Wenn Oleksandr nicht gerade an seinem Fahrrad schraubt, alte Videospiele zockt oder mit seiner Fotokamera das Leben seiner Heimatstadt Hamburg ablichtet, ist er neuerdings auch für Fontwerk tätig. Seine TypeMedia-Abschlussarbeit ‚Erebus‘, die beim Hiiibrand-Award mit Gold für die beste Studienarbeit ausgezeichnet wurde, wird in Kürze unsere Bibliothek bereichern. Ein Custom-Font-Projekt für Lucky Strike setzte er darüber hinaus in Rekordzeit um. Zudem erweiterte er den Designspace-Koloss ‚Neue DIN‘ um ein umfangreiches Kyrillisch-Update.